Docusplit vs. DATEI-BUTLER: Trennen und Benennen im Vergleich

Beide benennen PDFs per KI nach Inhalt. DATEI-BUTLER arbeitet als Windows-Programm mit bereits getrennten Einzel-PDFs und überwacht dafür einen Ordner. Docusplit trennt den Sammelscan vorher in Einzeldokumente und benennt sie im selben Upload.

Kurz gesagt

DATEI-BUTLER ist eine Windows-Software, die PDFs per OCR (Tesseract) liest, per KI einen sprechenden Dateinamen vergibt, Dubletten per Hashwert erkennt und Dateien in Jahres- und Monatsordner verschiebt; die KI läuft wahlweise lokal (Ollama) oder über OpenAI. Eine PDF mit mehreren Dokumenten aufzuteilen beschreibt der Anbieter nicht. Bei Docusplit ist genau das der erste Schritt, danach werden die Teile benannt, alles im Browser ohne Installation.

Funktionsvergleich

FunktionDocusplitDATEI-BUTLER
Teilt eine PDF mit mehreren Dokumenten und benennt die TeileNur Benennen vorhandener Einzel-PDFs
Benennt aus dem Inhalt (Rechnungsnummer, Firma, Datum)
Läuft im Browser ohne InstallationWindows-Programm, Installation nötig
macOS und LinuxAnbieter nennt nur Windows 10 (64 Bit) oder neuer
KI wahlweise lokal und offlineOllama lokal oder OpenAI
Überwacht einen Eingangsordner und verarbeitet neue Dateien automatisch
Legt Dateien in Ordner abIm ZIP nach Monat oder AbsenderJahres-, Monats- oder Kundenordner auf dem PC
ZUGFeRD-Erkennung
DublettenerkennungPer Hashwert
Verarbeitet auch Briefe, Verträge und Bescheide
Wo die KI-Auswertung läuftOpenAI-API (AVV, Standardvertragsklauseln), Dateien danach gelöschtLokal (Ollama) oder OpenAI, Dateien bleiben auf dem PC
Kosten30 Seiten gratis, dann Abo ab 9,99 €/MonatEinmal 59,90 € oder Jahreslizenz ab 29,90 €, OpenAI-Nutzung extra

Preise

Docusplit

Kostenlos testen: 30 Seiten einmalig, kostenloser Account nötig, keine Kreditkarte Starter: 9,99 €/Monat für 100 Seiten Pro: 29,99 €/Monat für 300 Seiten Max: 99,99 €/Monat für 1.000 Seiten Jährlich 20 % günstiger, monatlich kündbar, 14 Tage Geld-zurück

DATEI-BUTLER

Alle Angaben laut Anbieterseite datei-butler.de, Stand: August 2026 Lifetime-Lizenz: 59,90 € einmalig, privat und gewerblich Jahreslizenz Privat: 29,90 €/Jahr, keine gewerbliche Nutzung Jahreslizenz Firmen: 59,90 €/Jahr 30 Tage kostenlos testen Die KI-Nutzung über OpenAI kostet laut Anbieter extra, die lokale KI nicht

Docusplit vs. DATEI-BUTLER auf einen Blick

Wo Docusplit vorn liegt

  • Teilt eine PDF mit mehreren Dokumenten in Einzeldateien, bevor benannt wird; laut Anbieterseite setzt DATEI-BUTLER bereits getrennte PDFs voraus
  • Läuft im Browser auf Windows, macOS und Linux; nichts zu installieren, nichts zu aktualisieren
  • Ein Upload, ein ZIP mit benannten Einzel-PDFs, CSV-Übersicht und optional Ordnern nach Monat oder Absender
  • 30 Seiten zum Ausprobieren mit kostenlosem Account, ohne Lizenzschlüssel und ohne Kreditkarte
  • Dateien werden TLS-verschlüsselt übertragen, nur für die Verarbeitung gehalten und danach gelöscht; die KI-Auswertung läuft über die OpenAI-API (Auftragsverarbeitungsvertrag, Standardvertragsklauseln, keine Nutzung für Training), genau wie bei der Cloud-Variante von DATEI-BUTLER

Wo DATEI-BUTLER besser passt

  • Die lokale KI-Variante (Ollama) hält alle Daten auf dem eigenen Rechner; bei Docusplit werden die Seiten zur Auswertung an OpenAI übertragen
  • Einmal 59,90 € oder eine Jahreslizenz statt eines Monatsabos (Stand: August 2026)
  • Überwacht einen Eingangsordner und verarbeitet neue Scans im Hintergrund, ohne dass jemand etwas hochlädt
  • Erkennt ZUGFeRD-Rechnungen und Dubletten und legt Dateien direkt in Jahres-, Monats- oder Kundenordner auf dem PC
  • Wenn Ihr Scanner ohnehin pro Vorgang eine eigene PDF in einen Netzwerkordner legt, ist das Umbenennen und Einsortieren der ganze Job; dafür ist DATEI-BUTLER gebaut

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Docusplit vs. DATEI-BUTLER: häufige Fragen

Kann DATEI-BUTLER einen Sammelscan in einzelne Dokumente trennen?
Auf der Anbieterseite ist das nicht beschrieben (Stand August 2026). DATEI-BUTLER liest vorhandene PDFs per OCR, vergibt per KI einen Dateinamen und sortiert sie in Ordner; der Ablauf setzt also eine Datei pro Dokument voraus. Bei Docusplit ist das Trennen der erste Schritt. Die KI prüft pro Seite, ob ein neues Dokument beginnt, und benennt danach jede Einzeldatei.
Was ist der Hauptunterschied zwischen Docusplit und DATEI-BUTLER?
Der Ausgangspunkt. DATEI-BUTLER erwartet Einzel-PDFs in einem Ordner und benennt und sortiert sie, auf Wunsch dauerhaft im Hintergrund. Docusplit erwartet eine PDF mit vielen Dokumenten, trennt sie und benennt die Teile, ohne Installation und auf jedem System mit Browser.
Wo werden meine Dateien verarbeitet?
Bei DATEI-BUTLER laufen OCR und Verarbeitung lokal; nur mit der OpenAI-Option gehen laut Anbieter Textausschnitte in die Cloud, mit der lokalen KI (Ollama) bleibt alles auf Ihrem Rechner. Das ist ein echter Datenschutzvorteil. Bei Docusplit werden Dateien TLS-verschlüsselt übertragen, nur für die Verarbeitung gehalten und danach von unseren Servern gelöscht. Die KI-Auswertung läuft über die OpenAI-API (Auftragsverarbeitungsvertrag mit OpenAI Ireland, Standardvertragsklauseln, keine Nutzung für Training; OpenAI hält API-Daten bis zu 30 Tage zur Missbrauchserkennung). Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Sind die Dateinamen für DATEV und die Ablage geeignet?
Beide erzeugen sortierbare Namen aus dem Inhalt. Bei Docusplit heißen Rechnungen Rechnungsnummer_Firma.pdf, etwa RE-2024-281_Mustermann-GmbH.pdf, andere Dokumente Dokumenttyp_Absender_Datum.pdf mit ISO-Datum, etwa Mahnung_Finanzamt_2025-03-15.pdf. Ein Beleg pro Datei ist das, was DATEV Unternehmen online und die meisten DMS erwarten. Ein Archivsystem nach GoBD ersetzt keines der beiden Tools; die Verfahrensdokumentation bleibt bei Ihnen.
Was passiert, wenn die KI falsch trennt oder etwas nicht liest?
Seiten ohne lesbare Angaben landen als Dokument_Seite_N.pdf im ZIP, bei Ordnern nach Monat im Ordner Unbekannt. Die CSV-Übersicht zeigt pro Datei, was erkannt wurde und wie sicher das Modell war; diese Zeilen prüfen Sie zuerst. Anlagen ohne Briefkopf, leere Rückseiten, Lieferscheine neben Rechnungen und Handschrift sind die häufigsten Fehlerquellen.
Wann ist DATEI-BUTLER die bessere Wahl?
Wenn Ihre Dokumente schon einzeln vorliegen, zum Beispiel weil der Scanner pro Vorgang eine PDF in einen Netzwerkordner legt, und Sie sie dauerhaft automatisch benennen und einsortieren wollen, ohne etwas hochzuladen. Mit Ordnerüberwachung, lokaler KI und Einmalpreis ist DATEI-BUTLER dafür gebaut. Kommen die Scans als eine Datei mit zwanzig Dokumenten aus dem Einzug, brauchen Sie zuerst das Trennen, und das ist der Job von Docusplit.

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